katalog

CUT, THE
The Cut - La Blessure (F-CH)
  
RegieFatih Akin
DarstellerTahar Rahim, George Georgiou, Akin Gazi
ProduktionFatih Akin, Karl Baumgartner, Reinhard Brundig, Fabienne Vonier
DrehbuchFatih Akin
GenreDrama
Jahr2014
LandFrankreich
Dauer138 min.
Suisa-Nr.1010.175
AltersfreigabeCH: / ZH: J/14 (Zugelassen ab 12, empfohlen ab 14)

Inhalt
Mardin, 1915: In einer Nacht werden alle armenischen Männer von der türkischen Gendarmerie zusammengetrieben – so auch Nazaret Manoogian (Tahar Rahim), der mit seiner Frau und seinen Zwillingstöchtern im türkischen Teil des Osmanischen Reiches lebt. Der junge Schmied wird gewalttätig von seiner Familie getrennt und in die Wüste entführt, wo er Zwangsarbeit verrichten muss. Daraufhin folgt der Befehl, alle zu töten – um Munition zu sparen, nur mit Messern. Nazaret überlebt durch viele glückliche Umstände und befindet sich fortan auf der Flucht ohne Ziel. Er verliert alles, was er hat: seine Familie, sein zu Hause, seine Sprache. Nach Irrungen und Wirrungen erfährt der traumatisierte Armenier, dass auch seine totgeglaubten Zwillingstöchter den Völkermord überlebt haben. Von unendlicher Liebe und Sehnsucht angetrieben, macht er sich auf eine rastlose Suche, um sie wiederzufinden. Die Spur führt ihn dabei auf eine grosse Reise von der syrischen Wüste, über Havanna bis zu den Prärien North Dakotas, auf der er die unterschiedlichsten Menschen kennen lernt...

Mit THE CUT vollendet Fatih Akin seine Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“. Ging es in „Gegen die Wand“ (2004) um den unbedingten Lebenswillen einer jungen Deutschtürkin, die erleben muss, dass zwischen Schmerz und Liebe oft nur eine Haaresbreite liegt, so erzählte „Auf der anderen Seite“ (2007) die Geschichte von sechs Menschen, deren Wege sich kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Tod führt sie zusammen. THE CUT widmet sich nun dem „Teufel“. Der Film handelt vom Bösen im Menschen, davon, was wir anderen Menschen antun. Unbewusst oder willentlich, denn die Grenze zwischen Gut und Böse ist oft fliessend. Auch der letzte Teil der Trilogie ist geprägt von Fatih Akins Sicht auf die Welt: „THE CUT ist ein sehr persönlicher Film geworden, der sich inhaltlich mit meinem Gewissen und formal mit meiner Liebe zum Kino auseinandersetzt“.
Festivals / Preise
Venedig 2014: Im Wettbewerb
Presse
The Cut ist ein modernes Märchen von tiefer Menschlichkeit, das den Glauben an das Gute nicht aufgeben will.
Cinema

Zweifellos Akins faszinierendstes Werk.
Bieler Tagblatt

Opulentes Epos mit tollen Landschaftbildern
TELE

THE CUT ist ein echtes Epos in einer Tradition, an die sich heute niemand mehr heranwagt. Fatih Akins sehr persönliche Antwort auf ein tragisches Kapitel der Weltgeschichte ist von grosser Intensität, Schönheit und beeindruckender Erhabenheit. Dieser Film ist mir in vielerlei Hinsicht sehr wertvoll.
Martin Scorsese

Kraftvoller, sehenswerter, stark präsentierter Film und eine mutige, ehrliche Geste von Fatih Akin.
The Guardian

Man hatte geglaubt: Fatih Akin, das ist ein filmischer Stil. Jetzt erkennt man: Nein, das ist ein Kosmos.
Frankfurter Allgemeine

Fatih Akin beweist mit The Cut eindrücklich, dass er auch ganz grosse Themen und Epen meistern kann.
SRF Kultur


Kinostart Deutschschweiz:
16.10.2014

Kinostart Romandie:
04.02.2015

Kinostart Ticino:
23.04.2015

Ansicht
Artwork D
Flyer
Trailer D
Trailer Ed

Links
Facebook
Website DE

Disclaimer