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CURE - THE LIFE OF ANOTHER
Cure - La vie d'une autre (F-CH)
Cure - Das Leben einer Anderen (D-CH)
  
RegieAndrea Štaka
DarstellerSylvie Marinković, Lucia Radulović, Marija Škaričić, Mirjana Karanović, Leon Lučev, Franjo Dijak
ProduktionThomas Imbach, Andrea Štaka, Leon Lučev, Damir Ibrahimović, Jasmila Žbanić
DrehbuchAndrea Štaka, Thomas Imbach, Marie Kreutzer
KameraMartin Gschlacht
GenreDrama, Coming of age
Jahr2014
LandSchweiz, Kroatien, Bosnien
Dauer83 Min.
Suisa-Nr.1010.174
AltersfreigabeCH: 14 / ZH: J/14 (zugelassen ab 12, empfohlen ab 14)

Inhalt
Dubrovnik 1993, nach dem Ende des Balkankriegs: Die 14jährige Linda kehrt mit ihrem Vater aus der Schweiz nach Kroatien zurück. Ihre neue beste Freundin Eta führt sie in einen verbotenen Wald oberhalb der Stadt. Die beiden Mädchen steigern sich in ein obsessives, sexuell aufgeladenes Spiel um den Tausch ihrer Identität. Es kommt zu einem tödlichen Sturz. Am Morgen danach kehrt Linda alleine in die Stadt zurück und nimmt bald schon Etas Platz in deren Familie ein. Auch Etas Verehrer Ivo wird Teil ihres Spiels. In einer von Frauen und ihren Verlusterfahrungen des Krieges geprägten Welt voller Verstrickungen und Schmerz droht Linda schliesslich den Boden unter den Füssen zu verlieren. Doch immer wieder taucht Eta auf und konfrontiert sie mit sich selbst.
Festivals
Festival der Film Locarno 2014: IM WETTBEWERB
Sarajevo Film Festival 2014: IM WETTBEWERB -Eröffnungsfilm
Batumi International Arthouse Film Festival 2014: BEST ACTRESS AWARD - SYLVIE MARINKOVIĆ
Presse
Für den Zuschauer ist das Spiel von Existenz und Einbildung reizvoll und herausfordernd, auch dank zwei beachtlich aufspielenden Jungschauspielerinnen.
Štaka will nicht streicheln, sie will den Zuschauer sich so wenig in ihrem Film wohl fühlen lassen, wie Linda in Dubrovnik. Das ist konsequent und zeugt vom Mut einer grossartigen Autorenfilmerin.
Urs Arnold, Cineman

Ein Film wie ein Netz aus Goldfäden - Märchenhafte Kunstgriffe - Kein falscher Ton, kein flaches Bild.

Andrea Štaka hat aus dem autobiografischen, dicht verwobenen Stoff einen kunstvollen Film gemacht. Diese Detailarbeit ist es letztlich, welche Cure zu einem faszinierenden filmischen Kunst-Stück macht.

Cure: The Life of Another ist kunstfertig natürlich, raffiniert stilisiert und geschichtet und gleichzeitig bestechend einfach aufgebaut. Man erkennt die sorgfältige Arbeit auf jeder Ebene, vom Buch bis zu allen anderen Departementen.

Absolut herausragend sind Musik und Sound-Design und deren Einsatz, aber auch sonst gibt es im ganzen Film keinen falschen Ton, kein flaches Bild, keinen unnötigen, unverwebten Moment.
SRF Kultur, Michael Sennhauser

Die Königin des Schweizer Films heisst Andrea Štaka . Die Könnerin, die 2006 mit «Das Fräulein» den Goldenen Leoparden von Locarno gewann, ist zurück. Sie ist jetzt eine Königin.

Andrea Štaka liefert mit «Cure – The Life of Another» höchstwahrscheinlich ein Meisterwerk. Jedenfalls einen ungeheuer dichten, seltsam spannenden Film. Er ist einer jener rätselhaften Jungmädchenfilme mit fragil bedrohlichen Stimmungen und Akteurinnen mit einem Hang ins Schwarzromantische.
Watson, Simone Meier

Packender Bild-und Gefühlsstrom. Andrea Štaka hat mit Sylvie Marinković ein echtes Talent entdeckt.
FRIDAY

In anfänglicher Überdeutlichkeit, dann aber in überzeugender, zunehmend surrealistischer Verdichtung von Bildern – die Inszenierung eines inneren Konflikts mittels einer Symbolik, die u.a. an Bergmans Filme der 1950/60er Jahre erinnert –, findet Linda/Eta in ihrer Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen schliesslich zu einer Entscheidung.

Zum starken Schweizer Auftritt in Locarno zählt auch Andrea Štakas Film «Cure – The Life of Another» über einen fatalen Identitätstausch.
NZZ, B. Spoerri



Kinostart Deutschschweiz:
23.10.2014

Kinostart Romandie:
29.10.2014

Ansicht
Flyer A4
Flyer A5 EN
Interview FRIDAY
Interview Radio SRF Kultur
Interview TagesAnzeiger
Inverview ENSUITE
Photocall LOCARNO FILM FESTIVAL
Poster
Screenings Locarno DE
Trailer OVd
Trailer OVe

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