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GRANDES ONDES, LES (à L'OUEST)
  
RegieLionel Baier
DarstellerValérie Donzelli, Michel Vuillermoz, Patrick Lapp, Francisco Belard, Jean-Stéphane Bron, Paul Riniker, Patricia André, Adrien Barazzone, Serge Bozon
ProduktionPauline Gygax, Max Karli
DrehbuchLionel Baier, Julien Bouissoux
GenreKomödie
Jahr2013
LandSchweiz / Frankreich / Portugal
Dauer85 Min.
Suisa-Nr.1009.618
AltersfreigabeCH: 10 ZH: 12

Inhalt
April 1974. Zwei Journalisten vom Schweizer Radio sollen aus Portugal über die Unterstützung der Schweizerischen Eidgenossenschaft berichten. Bob, ein Techniker kurz vor dem Ruhestand, begleitet sie mit seinem unverwüstlichen VW-Bus. Aber an Ort und Stelle läuft nichts nach Plan: Vor dem Hintergrund der unvollendeten Kooperationsprojekte, die Salazars Anhängern als Vorwand für kolonialistische Thesen dienen, kommt es zur Zerreissprobe zwischen Julie, der Feministin, und Cauvin, dem durchtriebenen Kriegsreporter. Pelé, der junge portugiesische Dolmetscher, bemüht sich redlich, aber vergeblich: Das kleine Team gibt sich geschlagen.
Der Wind der Geschichte treibt den VW-Bus jedoch mitten ins revolutionäre Geschehen. Cauvin wird zum Volkshelden, obwohl er kein Wort Portugiesisch spricht; Julie zur Pasionaria, nur nicht ganz so befreit, wie sie dachte; und Pelé zum motivierten Revolutionär, allerdings mit Nelkenallergie. Bob wiederum will sich in jener schönen Nacht im April '74 keinesfalls die sexuelle Freiheit, von der die gesamte europäische Jugend seit Mai '68 schwärmt, entgehen lassen.
Wenn einem die Demokratie über den Weg läuft, muss man sie beim Schopfe packen, koste es, was es wolle. Und selbst wenn man dafür zivilen Ungehorsam, eine schwere Sünde für alle Schweizer, in Kauf nehmen muss.

"Die Schweiz braucht unterhaltsam-positive Medienberichterstattung! Hände weg von Beiträgen über AKW-Streitereien, die Rolle der Banken während des 2. Weltkrieges oder das Frauenstimmrecht!", fordert in Lionel Baiers gewitzter Komödie "Les grandes ondes (à l'ouest)" ein namenloser Bundesrat vom Chef des Westschweizer Radios. Wir schreiben das Jahr 1974, und die Manöverkritik verfehlt ihre Wirkung nicht: Subito wird ein etwas kauziges Reportertrüppchen nach Portugal entsandt, das über gelungene helvetische Entwicklungshilfe berichten soll. Doch vor Ort läuft nichts wie geplant, und so tuckert die Equipe ziemlich überfordert in einem VW-Bus durchs Land - der "Nelkenrevolution" entgegen... Ein so intelligentes wie poetisches Road Movie mit herbem Charme, das auch als Sinnbild für das heutige Europa funktioniert.
Festivals
Festival del Film Locarno - Piazza Grande

Presse
Sehens- und liebenswert
20 Minuten

Erfrischend!
TagesWoche

Der Film gehört zum Lustigsten und Eigenständigsten, das seit langem in der Schweiz produziert wurde.
Schweizer Fernsehen SRF

Geistreich, originell und sehr, sehr lustig.
Züritipp

Unprätentiös-sympathisches und vergnügtes Cinéma copain, wie es in der Schweiz leider nur allzu selten vorkommt. Einer der unterhaltsamsten Schweizer Filme des Jahres.
Der Landbote

Immer wieder und oftmals in rascher Folge entstehen Momente von umwerfender Komik.
NZZ

Endlich wieder eine Schweizer Komödie, die richtig gut gemacht, intelligent und extrem lustig ist.
Tages Anzeiger

Baier verwebt geschickt Themen der damaligen Zeitepoche mit satirischen Elementen.
Meinkino.ch

Frech, pfiffig und pointenreich.
Annabelle

Komisch, sympathisch, nostalgisch und politisch.
Vigousse

Ein ebenso lustiges wie berührendes Schauspielertrio.
La Gruyère

Lionel Baier schafft es, seinen Enthusiasmus und seine Freude am Drehen und Schauspielen auf das Publikum zu übertragen.
Le Journal

Lionel Baier pflückt die Nelken der Poesie: Ein Radio Roadmovie, vollgetankt mit Humor.
Le Temps

Mit Humor und Poesie vereint Lionel Baier die kleine und die grosse Geschichte und schafft damit ein inspiriertes Fresko mit ebenso berührenden wie überraschenden Schauspielern.
RTS un

Eine Befreiung
Der Landbote

War das sauglatt! Pointe folgte auf Pointe, manchmal im Sekundentakt.
Aargauer Zeitung

Der Film lässt nichts zu wünschen übrig.
Nachrichten.rp-online.de

Der Humor ist vielschichtig, omnipräsent und multilingual.
Die Schauspieler verstehen sich wie Pech und Schwefel.
Le Temps

Der Film hat die Zuschauer in seinen Bann gezogen.
ladepeche.fr


Kinostart Deutschschweiz:
31.10.2013

Kinostart Romandie:
18.09.2013

Ansicht
Flugblatt D
Poster
Trailer VOd

Links
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