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OSTROV - THE ISLAND
L'Ile (F-CH)
  
RegiePavel Lungin
DarstellerPjotr Mamonov, Viktor Suchorukov, Dmitrij Djuschev, Victoriya Isakova
ProduktionPavel Lungin Studio
DrehbuchDmitij Sobolev
MusikVladimir Martynov
KameraAndrey Zhegalov
GenreDrama
Jahr2006
LandRussland
Dauer112 Min.
Suisa-Nr.1006.189
VersionenRUSdf
AltersfreigabeZH: J/14, BE: 14/12

Inhalt
1942 wird ein russischer Soldat von den Nazis gezwungen, seinen Hauptmann zu erschiessen und sterbend zurückzulassen. Der Soldat selber wird von Mönchen gerettet. 34 Jahre später ist er ein berühmter Heiliger und Heilender, der den Namen Vater Anatolij trägt. Er hat die vielen Jahre auf einer Insel verbracht, wo er seit dem Krieg Kohle schaufelt. Zu dieser Sisyphusarbeit scheint er für immer verdammt zu sein.

Verzweifelte Menschen kommen von überall zu ihm, für seinen Segen und seiner mystischen seherischen Kräfte wegen. Aber Anatolij wird von seiner Sünde verfolgt: Der ausgelaugte alte Mann betet unaufhörlich und bittet Gott um Vergebung. Eines Tages treffen ein weitgereister Admiral und seine von Dämonen geplagte Tochter ein. Jede Gewissheit, die Anatolij als Gläubiger hatte, bricht zusammen.

Regisseur Pavel Lungin und Kamermann Andrej Schegalov schaffen fesselnde Bilder dieser kargen Insel am Ende der Welt und von den gequälten Seelen, die sie bevölkern. Mamonov als Vater Anatolij ist durchgehend imposant und prägt sich als lebende Verkörperung von Schuld und Gram unauslöschlich ins Gedächtnis ein.

Festivals
Eagle Awards 2007: bester Film, beste Regie, beste Kamera, bester Hauptdarsteller, bestes Drehbuch, bester Nebendarsteller
goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films 2007: Sektion "Symposium"
Venedig 2006: ausser Wettbewerb
Toronto 2006: offizielle Selektion
Presse
Andrei Schegalow, der ausgezeichnete Kameramann, findet auch hier zu eindrücklichen Bildern...
NZZ

Der Film ist intensives, nicht alltägliches und faszinierendes Kino aus einem fernen Land.
Blick

Pjotr Mamonov radikal und überzeugend. Ein filmisches Gebet, das fasziniert und verstört.
Feuilleton

Bei allem Satirischen ist dies ein Film mit einer unübersehbaren spirituellen Botschaft.
Kirchenbote

Eindrücklich gespielt und praktisch ohne Dialog auskommend, vermag dieser ruhige Bilderstrom in seinen Bann zu ziehen.
forum

Bilderprächtiges Schicksalsdrama voller poetischer Momente und Spiritualität.
20Minuten

Pavel Lungin erzählt ein bildstarkes und tiefsinniges Gleichnis über Schuld und Sühne, gequälte Seelen und wunderbare Fügung.
Schweizer Fernsehwoche

Imposant ist Pjotr Mamonov als Anatoly, ein keuchender Mönch, dessen zornigen Gram und verschmitzte Güte man wohl nie vergisst.
Tagblatt Stadt Zürich

Mit OSTROV hat Pavel Lungin einen ruhigen, langsamen Film gedreht, der vor allem durch seine Schlichtheit und die karge Landschaft der Insel überzeugt. Passend zu den visuellen Leckerbissen reiht sich auch der schlichte Soundtrack von Vladimir Martynov hervorragend in das bewegende Drama ein. OSTROV ist ein Film, in dessen Atmosphäre man gerne für zwei Stunde eintaucht, alles um sich herum vergisst, den Alltag eines orthodoxen Klosters kennenlernt und hinterher noch lange über Schuld, Sünde und deren Vergebung sinniert.
Cineman

Ohne sich zu sehr an den religiösen Symbolen und der schwermütigen Langsamkeit zu stören, kann man die Reise nach Ostrov gut wagen, denn sie wirkt im guten Sinne faszinierend.
outnow.ch

Bildschön-betörende Parabel um Schuld und Erlösung.
Tagblatt Stadt Zürich

Brillant gefilmtes und hervorragend gespieltes Drama.
film demnächst

Wunderschön.. tief empfunden.
Time out

Faszinierend ... eine raffinierte Bildersprache.
Variety
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Kinostart Deutschschweiz:
08.03.2007

Kinostart Romandie:
09.01.2008

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Teaser RUS
Trailer RUSdf

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