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LENZ
  
RegieThomas Imbach
DarstellerMilan Peschel, Barbara Maurer, Noah Gsell, Barbara Heynen
ProduktionBachim Film, Pandora Film, Schweizer Fernsehen
DrehbuchThomas Imbach, inspiriert von Georg Büchners Lenz
MusikPeter Bräker, Balz Bachmann
KameraJürg Hassler, Thomas Imbach
GenreDrama
LandSchweiz
Dauer96 Min.
Suisa-Nr.1005.825
VersionenD/CH
AltersfreigabeZH: J/14, BE: 12/14, BS: 14,

Inhalt
Der Filmemacher Lenz verlässt seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die Hintergründe von Georg Büchners Fragment “Lenz” zu erforschen. Doch bald schon tauscht er die elsässische Landschaft gegen höhere Lagen und emotionaleres Gelände: vom Wunsch getrieben, seinen neunjährigen Sohn Noah zu sehen, macht er sich auf nach dem Wintersportort Zermatt in den Schweizer Alpen. Dort arrangiert er mit Noahs Hilfe ein Treffen mit seiner Exfrau Natalie, die er immer noch liebt. Eine kleine Idylle erblüht in der wieder gefundenen Nähe zu seinem Sohn und in der neu entfachten Liebe zu Natalie. Doch die Illusion eines glücklichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer, allzu schnell wird sie überschattet von Lenz’ Verhalten, der immer stärker in abseitige Gefilde driftet. Noah und Natalie kehren nach Zürich zurück. Lenz bleibt im Gebirg, allein.

Mit seiner Mischform aus Fakten und Fiktion wandelt Thomas Imbach auf Büchners Pfaden, der seine Novelle ausgehend von einer wahren Begebenheit aus dem Leben des deutschen Dichters Lenz (1751-1805) gestaltete. Wie sein literarisches Alter Ego ist auch der moderne Lenz ein gequälter Visionär, ein Gefangener seiner euphorischen und verzweifelten Anfälle.

Imbachs Film fängt diese heftig umschlagenden Gefühle mit seinem vielgestaltigen visuellen und akustischen Stil ein. Lenz’ unstetes Innenleben findet ein äusseres Pendant in der elementaren Schönheit der umgebenden Natur. Das emotionale Drama der Hauptfiguren spielt vor dem Hintergrund eines kitschig anmutenden Massentourismus: Zermatt gibt den Schauplatz ab, und in den Dorfszenen sind auch wirkliche Dorfbewohner zu sehen. Bei den Bildern des Familienlebens rückt die Kamera nah an die Figuren heran und lässt damit tief blicken in die Wirklichkeit von modernen Beziehungen.

Auszeichnungen
Berlinale 2006 - Forum
41. Solothurner Filmtage 2006
Presse
Noah Gsell brilliert.
NZZ am Sonntag

Imbach verhalf mit seiner eigenwilligen Handschrift, mit der Mischung aus Fakten und Fiktion und dem ironischen Film-im-Film der Werkschau des Schweizer Films zu einem Glanzlicht.
Berner Zeitung

Mit seinem tragikomischen Drama am Berg gelingt Imbach nebenbei auch einer der sinnlichsten "Heimatfilme" seit
langem.
Berner Zeitung

Es gibt wenig Schweizer Filme, die so verzweifelt traumhaft sind.
Der Landbote

Der Lenz ist da - in Film und Politik.
... zu den Highlights im Programm (Solothurner Filmtage) gehörten Thomas Imbachs Büchner-Adaptation "Lenz".
Der Bund

Ein Film von zugleich raffinierter Künstlichkeit und lebendiger Direktheit.
Bund

"Lenz", der jüngste Film Thomas Imbachs, ist keine "Verfilmung" von Büchners Erzählung, aber auf faszinierende Weise durch sie inspiriert.
NZZ

Das Highlight der Solothurner Filmtage.
Aargauer Zeitung

Das Matterhorn wird Filmstar.
Das Geniedrama "Lenz" von Thomas Imbach sticht als unumstrittenes Highlight aus einem durchschnittlichen Jahrgang heraus.
Mittelland Zeitung

...ein Werk von grosser künstlerischer Eigenständigkeit...
Neue Luzerner Zeitung

Milan Peschel gibt den tragischen Helden so fiebrig und ungestüm kindisch, dass einem bang um ihn wird.
Neue Luzerner Zeitung
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Kinostart Deutschschweiz:
30.03.2006

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